Willkommen

Aktuelles

Die Gesellschaft
Begegnungen

Jüdischer Kalender

Orte der Erinnerung

Partner

Suche und Archiv

Unser Leporello

Presse

Kontakt

Impressum und Datenschutz

Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben e.V.


Newsletter Nr. 34: Sonderausgabe Marimbakonzert

"Erinnerung erhalten - Zukunft gestalten"

Seit über 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Mit zahlreichen Veranstaltungen wird dieses besondere Festjahr bundesweit gefeiert. Auch in unserer Region möchten wir Ihnen mit einem breiten Angebot und vielfältigen Veranstaltungen jüdisches Leben sichtbar und erlebbar machen.

Tauchen Sie mit uns in die gemeinsame Geschichte ein, und lassen Sie sich neben den Klängen jüdischer Musik, von Filmen, Vorträgen und Ausstellungen inspirieren.


Programmheft "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"


Mittwoch,
20.10.2021
19:00 Uhr: Vortrag von Angelika Rieber

"Da habe ich die Mama das letzte Mal gesehen" -
Lebenswege von Kindertransportkindern (1938-1940)
Musik: Trio "Feuervogel"

Evangelisches Martin Luter Gemeindehaus Weingarten:

Wir freuen uns sehr, Sie wieder zu einem Vortrag mit musikalischer Begleitung einladen zu können - ein Beitrag unserer Gesellschaft zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Thema dieses Abends ist eine außergewöhnliche Rettungsaktion nach dem Novemberpogrom 1938, die etwa 20 000 jüdischen Kindern das Leben rettete und doch bei vielen schmerzhafte Spuren hinterließ.
Weiterlesen:

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen!

Es gilt die 3G-Regel. Eine Registrierung vor Ort ist erforderlich (z.B. per Corona-Warn-App), bitte planen Sie entsprechend Zeit dafür ein. Bitte keine Anmeldungen per Mail!


Montag,
25.10.2021
19:00 Uhr: Vortrag von Stella Schindler-Siegreich

"Wie nemt man a bissele glick?"
Jiddische Sprache und Kultur - von Worms um die Welt

Evangelisches Matthäus-Gemeindehaus Ravensburg:

Diese aus verzierten Buchstaben bestehende Illustration im Wormser Machsor (Gebetbuch für die Feiertage) von 1272 enthält innerhalb der Buchstaben den ältesten überlieferten jiddischen Satz.

Stella Schindler-Siegreich aus Worms nimmt uns mit auf eine Weltreise durch die Geschichte der jiddischen Sprache, beginnend in Worms am Rhein und erzählt uns, wie sie sich ausgebreitet und entwickelt hat.
Weiterlesen:

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen!

Es gilt die 3G-Regel. Eine Registrierung vor Ort ist erforderlich (z.B. per Corona-Warn-App), bitte planen Sie entsprechend Zeit dafür ein. Bitte keine Anmeldungen per Mail!




Verbunden im Gedenken

Tischa B’av Tag der Erinnerung an die Leiden und Katastrophen in der jüdischen Geschichte

Als Napoleon bei seinem Feldzug gegen Russland durch ein kleines jüdisches Stetl kam, äußerte er den Wunsch, die Synagoge zu sehen. Zufällig war dieser Tag der neunte Av, und die Juden saßen in der Finsternis auf dem Boden, in Wehklagen und ins Gebet vertieft. Napoleon schickte Leute aus seiner Entourage in die Synagoge, um in Erfahrung zu bringen, was geschehen sei. Als man ihm berichtet hatte, dass die Juden über die Zerstörung ihres Tempels weinten, fragte er: „Welcher Tempel? Und wann war das?“ Vor 2000 Jahren, erklärte man ihm, und es gehe um den Tempel in Jerusalem, den die Römer zerstört hätten.
Ob die Geschichte sich so zugetragen hat, ist fraglich. Aber es ist zutreffend, dass sich bis heute Jüdinnen und Juden überall auf der Welt am 9. Tag des Monats Av in den Synagogen versammeln und Klagegesänge anstimmen...

Weiterlesen:



„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Mit Hunderten von Veranstaltungen, Fernsehbeiträgen, Filmen, Konzerten und Vorträgen feiern wir im Jahr 2021 dieses Jubiläum. Ist das wirklich notwendig? Beschäftigen wir uns in Schule und Öffentlichkeit nicht ohnehin schon genügend mit dem Judentum? Was ist eigentlich Sinn und Ziel dieses Festjahrs?
„Woher soll er wissen, was Judentum ist?“ – bemerkte der frühere Vorsitzende des Zentralrates der Juden Ignatz Bubis schon vor zwanzig Jahren über den jüngeren deutschen Durchschnittsbürger und fuhr fort: „Und wenn er etwas aus der Schule über das Judentum behalten hat, dann ist es der Holocaust. Mehr nicht!“ Und genau da liegt das Problem. Zwar haben Themen wie „Die Juden und der Holocaust“ ihren festen Platz im Unterricht, eine Anbindung an die Alltagswirklichkeit der jüdischen Mitbürger in Deutschland aber fehlt häufig. So wichtig die Beschäftigung mit dem Holocaust ist und immer bleiben wird, so kann doch auch...

Weiterlesen:



Freude am Erwachsenwerden

Bar-/Bat-Mizwa

Das menschliche Leben durchläuft eine Reihe von Wachstumsphasen; Wende¬punkte im Leben signalisieren uns, dass eine Phase abgeschlossen ist und eine neue beginnt. Wohl alle Kulturen und Religionen dieser Welt begleiten diese Wendepunkte mit eindrucksvollen Ritualen und Feiern. Ein solcher markanter Wendepunkt ist der Übergang vom Kind bzw. vom Jugendlichen zum Erwachsenen. In der katholischen Kirche wird der junge Mensch mit der Firmung religiös mündig, in der evangelischen mit der Konfirmation.
Ein jüdischer Junge wird mit 13 Jahren erwachsen, er wird Bar-Mizwa, „Sohn der Pflicht“, und ist nun ein vollgültiges Mitglied des Bundes und der Gemeinde; das Mädchen, die Bat-Mizwa, „die Tochter der Pflicht“, wird schon mit Vollendung des 12. Lebensjahres volljährig. Von nun an ist der Bar-Mizwa verpflichtet, alle Gebote des Judentums zu befolgen...

Weiterlesen:



Frei von Sklaverei und Tod

„Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten?“ - Das Pessach- /Paschafest

Schon in einem früheren Newsletter, im März 2018, haben wir einige grundlegende Gedanken zu Pessach, dem wichtigsten Fest des Judentums, veröffentlicht. Eigentlich wollen wir uns in unseren Mitteilungen nicht wiederholen. Aber gerade im Jubiläumsjahr „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ scheint es uns notwendig zu sein, eine Ausnahme zu machen, denn in diesem Jahr steht alles unter einem anderen Vorzeichen...
Wir zitieren daher, etwas gekürzt, einen Artikel über Pessach aus berufenem Mund, einen Text der Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg.

Pessach hat vier Namen: Es ist das „Frühlingsfest“, weil Pessach immer im Frühlingsmonat Nissan begangen wird. Es ist das „Fest der Matzah“, denn für die Pessachwoche werden Brot und alle Getreideprodukte (Mehl, Kuchen, Nudeln usw.) aus dem Haushalt verbannt. Stattdessen werden das „Ungesäuerte Brot“, die Matzah, und aus Matzemehl hergestellte Teigwaren gegessen...

Weiterlesen:
Wir möchten an dieser Stelle statt eines Live-Programms den Podcast "Verschwörungsfragen" des Beauftragten gegen Antisemitismus, Herrn Dr. Michael Blume anbieten, der sich auch mit Ihren Fragen gerne auseinandersetzt. Er bittet darum, auch gerne selbst eine Frage einzureichen. Bitte schreiben Sie ihm an: Beauftragter-gegen-Antisemitismus@stm.bwl.de

Einen Link mit allen Beiträgen finden Sie hier bei: Michael Blumes Youtube-Kanal