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Hier finden Sie die archivierten Einladungen zu unseren Veranstaltungen seit November 2015 zum Herumstöbern und Jahresübersichten seit 2014 zum Download: 2014 2015 2016 2017 2018


2019


Montag,
29.4.2019
19:00 Uhr: Lesung von Robert Steinhauser


Der Judenziegel
-
Vergangenheit ruht niemals

im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Ravensburg 1429: Drei Knaben plündern im Altdorfer Wald Vogelnester und machen dabei eine grausige Entdeckung. Auf dem Ast einer Tanne sitzt ein toter Junge mit Stichwunden an seinem nackten Körper. Sogleich werden die ortsansässigen Juden des Ritualmords beschuldigt.

Der Autor Robert Steinhauser wurde 1970 in Weingarten geboren, studierte Geschichte, Geographie und Technik und unterrichtet heute an einer Realschule. Er wird bei uns seinen Roman vorstellen, im Besonderen auch Informationen zu dem im Mittelalter spielenden Teil geben, der auf wahren Begebenheiten beruht. Und selbstverständlich wird er auch einige Textauszüge lesen.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Sonntag,
7.4.2019
11:00-17:00 Uhr: Zweite Ravensburger Ehrenamt-Messe

Wir sind als Aussteller mit dabei! Besuchen Sie uns im Bereich 6 (Kultur/Internationales) am Stand 10 in der Oberschwabenhalle Ravensburg.

Nähere Infos und Routenplaner:


Montag,
25.3.2019
19:00 Uhr: Lesung von Dr. Hans Holzhaider (München)

"Stille Helden"

im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Im März 2018 ehrte die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem das deutsche Ehepaar Arthur und Paula Schmidt als „Gerechte unter den Völkern". Sie hatten im Sommer 1943 sieben Kinder einer jüdischen Familie aus Berlin bei sich aufgenommen und so vor der Verschleppung in die deutschen Vernichtungslager gerettet. Die Mutter der Kinder starb in Auschwitz. Der Vater war aus Liebe zu seiner Frau zum Judentum konvertiert.
Im Frühjahr 2018 traf der Journalist Dr. Hans Holzhaider in Chicago vier der sieben Kinder. Sie erzählten ihm die Geschichte ihrer Eltern und die Geschichte ihrer wunderbaren Rettung durch einen Gemüsehändler und dessen Frau aus dem brandenburgischen Dorf Worin.
Er verfasste darüber eine bewegende Reportage.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

6.-28.2.2019 Anne-Frank-Ausstellung:
Deine Anne
-
Ein Mädchen schreibt Geschichte

Das Tagebuch des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929 – 1945) ist Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nationalsozialisten und zugleich intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt einer jungen Schriftstellerin. In der Ausstellung erzählen große Bildwände von ihrem Leben und ihrer Zeit: von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nazis, über die Zeit in Amsterdam – glückliche Kindheit und schwere Zeit im Versteck – bis zu den letzten schrecklichen Momenten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen.

Ziel der Ausstellung ist es, neben der geschichtlichen Aufklärung über das Schicksals Anne Franks auch aktueller Diskriminierung, aktuellem Rassismus und Antisemitismus vorzubeugen und entgegenzutreten. Das Besondere dieser Ausstellung ist die aktive Einbindung junger Menschen, die - als „Peer Guides“ geschult – die Besucher*innen durch die Ausstellung führen und Gespräche darüber anregen werden.

Veranstalter sind die beiden Städte Ravensburg und Weingarten, TAVIR, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben, das Denkstättenkuratorium NS Dokumentation Oberschwaben, das Demokratiezentrum Oberschwaben und Schwäbisch Media.
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen und vielseitigen Rahmenprogramm begleitet.
Programmheft und Routenplaner:


Donnerstag,
14.2.2019
16:30 Uhr:Vorträge und Podiumsdiskussion

Medien und Antisemitismus
-
mit Dr. Michael Blume und Sascha Lobo


im Medienhaus der Schwäbischen Zeitung, Karlstraße 16 in Ravensburg


„Der alte und der neue Antisemitismus gehen Verbindungen miteinander ein, die bestärken sich gegenseitig“, sagt Dr. Michael Blume, der Beauftragte gegen Antisemitismus des Landes Baden-Württemberg. Der alte Hass werde „befeuert durch die digitalen Medien“, die es ermöglichten, dass sich „heute jeder in seine Blase zurückziehen kann – die Reichsbürger, die Medienkritiker und auch die Antisemiten“.

Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr und nach dem Abendessen folgt ein zweiter Teil um 19:00 Uhr.
Details dazu gibt es hier:

Die Teilnahme sowie das Abendessen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und kann telefonisch bei der Schwäbischen Zeitung unter 0751/2955 5775 erfolgen.

Routenplaner:

Montag,
28.1.2019
19:00 Uhr: Lesung mit Eva Gruberová und Helmut Zeller

"Geboren im KZ"
-
Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Als am 29. April 1945 die Amerikaner das Lager Dachau befreien, stoßen sie zu ihrer größten Überraschung auf sieben jüdische Mütter mit Babys. Ein Wunder wird bestaunt inmitten der Zerstörung. Das Buch von Eva Gruberová und Helmut Zeller, welches sie bei uns hier vorstellen werden, erzählt die unglaubliche Geschichte von Eva und Miriam, zwei dieser sieben Frauen, die verschiedene KZs durch viele glückliche Zufälle überstehen konnten. Beide werden in den ersten Wochen ihrer Schwangerschaft nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ohne voneinander zu wissen, durchlaufen sie noch zwei weitere KZs, bis ihre Schwangerschaft Ende November 1944 von der SS entdeckt wird.

Eva Gruberová ist gebürtige Slowakin, arbeitet als freie Journalistin und Filmautorin; sie ist Referentin in der KZ Gedenkstätte Dachau. Zusammen mit Martina Gawaz hat sie 2010 für den ARD den Dokumentarfilm "Geboren im KZ" gedreht, der bei dem International New York Film- and TV Festival 2011 eine Silbermedaille gewann.

Helmut Zeller, geb. in München, leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung und berichtet über zeitgeschichtliche Themen auch für die überregionale Ausgabe der SZ. Zusammen mit Abba Naor schrieb er das Buch "Ich sang für die SS. Mein Weg von Ghetto zum israelischen Geheimdienst" (C. H. Beck, 2014).

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen. Außderdem findet im Anschluss ein kleiner Umtrunk zum Jahresbeginn statt und wir laden Sie auf ein Glas Wein ein.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

2018


Freitag,
9.11.2018
80 Jahre Reichspogromnacht

Die Nacht des Schreckens im südlichen Oberschwaben


Sehr herzlich laden wir Sie an diesem Gedenktag zu zwei Veranstaltungen ein, die Sie gerne einzeln oder zusammen besuchen können:

17:00 Uhr: Gedenkgang durch Ravensburg auf jüdischen Spuren

Bei diesem Gedenkgang, den die Stadt Ravensburg, die Evangelische und die Katholische Gesamtkirchengemeinde und die CJB Oberschwaben gemeinsam veranstalten, wird der verfolgten und ermordeten Ravensburger Juden gedacht. Er beginnt in der Grüner-Turm-Straße (früher "Judengass") - eine Gelegenheit, an die jüdische Geschichte Ravensburgs im Mittelalter zu erinnern.
Treffpunkt:


18:15 Uhr: Informations- und Gedenkveranstaltung "Fragt uns – wir sind die Letzten!"

mit SWR-Hörfunk-Journalist Dirk Polzin und dem Ravensburger Historiker Wolf-Ulrich Strittmatter im ev. Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Es sind eine Frau und drei Männer, die der SWR-Hörfunk-Journalist Dirk Polzin über ihre Erinnerungen, Erfahrungen und auch Ängste rund um die Pogromnacht befragt hat. Teils weit über 90 Jahre alt, sind es in Ravensburg einige der letzten, die man noch fragen kann. In einem Feature werden diese biographischen Zeugnisse der Ravensburger Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert. Wie es dazu kam, wer dafür verantwortlich war und welche Folgen es für die Opfer hatte, zeigt der Ravensburger Historiker Wolf-Ulrich Strittmatter anschließend anhand eigener historischer Forschungsergebnisse über die Vorgänge am 9. November 1938 in Ravensburg und in der Region.
Veranstaltungsort:

Zu beiden Veranstaltungen laden wir Sie sehr herzlich ein. Der Eintritt ist frei.
Nähere Infos gibt es hier:

Montag,
22.10.2018
19:00 Uhr: Vortrag von Rabbiner Dr.h.c. Joel Berger

Anekdoten, Pointen, Scherze und Witze als Element jüdischer Erzählkultur


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Ein Rabbi saß mit einem Priester zusammen beim Mittagessen. "Wann werden Sie endlich das alte Vorurteil aufgeben und anfangen nicht koscher zu essen?" fragte der Priester. "Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden!"

Eine deutsch-jüdische Kultur gibt es nicht mehr. Aber der jüdische Humor lebt! Wer könnte diese Thematik besser präsentieren als Joel Berger, von 1985 bis 2002 Landesrabbiner für Württemberg? Vielen dürfte er aus dem Rundfunk bei SWR 1 und 4 und Bayern 2 bekannt sein.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Freitag,
5.10.2018
20:00 Uhr: Konzert der Klezmer-Gruppe "Jontef" (Tübingen)

"30 Jahre JONTEF"
-
Das Jubiläumsprogramm


im Kulturzentrum Linse in Weingarten.

O-Ton Jontef zum Jubiläum: "Der Name ist Programm: JONTEF bedeutet Festtag. Ein Festtag mit Musik und Theater, ein Festtag der „klejnen Mentschelach“, mit denen wir vor dreißig Jahren angefangen haben, der Menschen nicht nur im jiddischen Schtetl der Vergangenheit, sondern auch heute, hier und anderswo, der Menschen, die sich begegnen, sich verlieben und verlieren, bekriegen und versöhnen. Dreißig Jahre lang haben wir ihnen unsere Stimme gegeben. Sie werden besungen in Volksliedern und von Dichtern wie Heinrich Heine, Joseph Roth, Isaac B. Singer oder Mascha Kaléko. Mit Lust und Liebe haben wir aus unseren Begegnungen ein Geburtstagsprogramm zusammengestellt, das wir unseren Zuhörern widmen."

Karten im Vorverkauf sind hier erhältlich: Kulturzentrum Linse sowie an der Abendkasse

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Montag,
9.7.2018
19:00 Uhr: Szenische Lesung mit Graziella Rossi und Helmut Vogel (Zürich)

"Auch Anreden ist Berühren"
-
Briefwechsel zwischen Paul Celan und Ilana Shmueli


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Nach dem äußerst erfolgreichen Czernowitz-Abend im Festsaal in Weißenau im Januar freuen wir uns sehr, dass wir die beiden Künstler Graziella Rossi und Helmut Vogel bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ins Schussental locken konnten, dieses Mal mit einer szenischen Lesung zu Paul Celan.
Man kennt von Paul Celan, dem berühmten deutschen Lyriker, zum Beispiel die Todesfuge: "Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends...". An diesem Abend wird der Briefwechsel Celans mit einer Freundin aus Czernowitzer Jugendtagen und aus der Zeit des Ghettos im Zentrum stehen.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Montag,
11.6.2018
19:00 Uhr: Vortrag von Dipl.-Theol. Anneliese Hecht

Paulus: Leidenschaft für den Messias Jesus
-
Der Apostel Paulus als Mensch, Theologe, Gemeindegründer und Seelsorger


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Paulus war und ist bis heute eine umstrittene Gestalt. Er fordert zu unterschiedlichen Reaktionen heraus: Die einen sind fasziniert, andere fühlen sich vor den Kopf gestoßen; für die einen gilt er als abstrakter Denker, für die anderen als Mystiker und Seelsorger, für wieder andere als fanatischer Eiferer. Schon im 2. Petrusbrief heißt es von den „Briefen unseres geliebten Bruders Paulus": „In ihnen ist manches schwer zu verstehen, und die Unwissenden, die noch nicht gefestigt sind, verdrehen diese Stellen ..."(2 Petr 3,16).
Im Vortrag werden das Leben des Apostels Paulus, seine jüdische Herkunft und seine Bedeutung als Wegbereiter für das Christentum näher beleuchtet.

Dipl.-Theol. Anneliese Hecht ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin für Bibelpastoral beim Kath. Bibelwerk in Stuttgart.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Sonntag,
3.6.2018
19:00 Uhr:

Robert Kreis
-
Musikalische Hommage
an das jüdische Berlin
der 1920er und 30er Jahre.


im Kulturzentrum Linse in Weingarten.

Die Welt der Oper und Operette, der Revue, des Kabaretts und der Schlager in der Weimarer Republik wurde großenteils durch jüdische Künstler geprägt. Wir freuen uns außerordentlich, dass es uns gelungen ist, einen der Väter der Retrowelle, der die leichte Muse der 1920er und 30er Jahre neu zum Leben erweckt hat, ins Schussental einzuladen.
Diese Sonderveranstaltung findet im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Bodensee statt.

Ticket: 22,- € / 16,- €.
VVK beim Kulturzentrum Linse sowie an der Abendkasse


Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Montag,
14.5.2018
19:00 Uhr: Vortrag von Botschafter a.D. Rudolf Dreßler

Brennpunkt Naher Osten
-
Israel und die Palästinensische Autonomie


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

14. Mai 1948: Ben Gurion verliest die Unabhängigkeitserklärung Israels. Damit geht für die Juden ein Traum in Erfüllung.
2018, exakt 70 Jahre später, wird Botschafter a.D. Rudolf Dreßler bei uns zu Gast sein. Er war 20 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages in der SPD-Fraktion, verantwortete viele Jahre deren Israel-Politik und war zwischen 2000 und 2005 deutscher Botschafter in Israel. Wir geben es zu: Dass sein Vortrag genau auf den 70. Geburtstag Israels fällt, ist ein glücklicher Zufall. Und wie das im Nahen Osten so ist, es gibt leider auch an Geburtstagen genügend Probleme, um darüber zu berichten.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Im April präsentiert Ihnen die CJB das Thema „Nazi-Kunstraub“ im Doppelpack:



Sonntag, 22.4.2018 16:30 Uhr: Kino um halb fünf

"Die Frau in Gold" - ein Film von Simon Curtis


im Kulturzentrum Linse in Weingarten.

Nach den Gräueln des NS-Terrors, dem viele Mitglieder ihrer jüdischen Familie zum Opfer fielen, wollte Maria Altmann nie mehr in ihre österreichische Heimat zurück. Doch Ende der Neunzigerjahre macht sich die Dame von Los Angeles auf den Weg nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt ein Werk, das einst ihrer Familie gehörte – die „Goldene Adele“, Gustav Klimts Jugendstil-Porträt der Salondame Adele Bloch-Bauer, einer Tante Marias. 1938 konfiszierten die Nationalsozialisten das Gemälde, nun fordert sie es zurück. Die Widerstände in Österreich sind jedoch gewaltig.

Auf Fakten basierendes Gerichtssaaldrama über NS-Raubkunst - als großes Kino aufbereitet. Helen Mirren glänzt in der Rolle der Maria Altmann.

Montag,
7.5.2018
19:00 Uhr: Vortrag von Melissa Müller

Verlorene Bilder, verlorene Leben


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600.000 Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Sie wurden gestohlen, beschlagnahmt, eingezogen, zwangsverkauft oder versteigert. Seit 1945 bemühen sich Geschädigte und Erben meist mit mäßigem Erfolg um die Rückgabe ihrer „verlorenen Bilder“, der oft letzten physisch greifbaren Erinnerungen an die in der Nazi-Zeit „verlorenen Leben“. Während die Medien häufig nur über die heute zu erzielenden Kaufpreise der Bilder berichten, erzählt Melissa Müller von den Menschen hinter den einstigen Sammlungen und gibt anhand brisanter Beispiele tiefe Einblicke in die hochaktuelle Problematik der Kunstrestitution.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zu beiden Veranstaltungen und Routenplaner:

Montag,
26.2.2018
19:00 Uhr: Vortrag von Dr. Ulrich Dobhan

Edith Stein, Jüdin - Christin - Karmelitin.
"Vom radikalen Unglauben hin zum wahren Glauben."


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Pater Ulrich Dobhan, den Provinzial des Teresianischen Karmel in Deutschland, der uns Edith Stein und die Geschichte ihres Glaubens näherbringen wird, ist Mitherausgeber der Edith-Stein-Gesamtausgabe und Schriftleiter des Edith-Stein-Jahrbuches, also ein ausgewiesener Experte. Wir sind sehr froh, ihn als Referenten zu diesem Thema gewonnen zu haben.

Eintritt frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Samstag,
27.1.2018
19:00 Uhr: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

Szenische Lesung mit Graziella Rossi und Helmut Vogel:

Czernowitz - Eine Welt, in der Menschen und Bücher lebten

im Festsaal des Klosters Weissenau.

Czernowitz - Der Mythos dieser Stadt in der Bukowina (heutige Ukraine), einst Schmelztiegel der Kulturen, reicht bis in die Gegenwart: Rose Ausländer, Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger sind nur einige der noch heute bekannten deutschsprachigen jüdischen Lyriker, die bis zum 2. Weltkrieg das einmalige geistige Klima dieser Stadt mitbegründeten. Emigration, Ghetto, Arbeitslager, Deportation und KZ beendeten diesen literarischen und intellektuellen Höhenflug, der in Tod und Exil endete.

Mit Texten und Musik ergründen die Schweizer Schauspieler Graziella Rossi und Helmut Vogel, sowie die Klarinettistin Martha Rüfli die Faszination, die bis heute vom Namen der Stadt Czernowitz ausgeht.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der CJB, der Stadt Ravensburg und des ZfP.

Nähere Infos und Routenplaner:

2017


Montag,
13.11.2017
19:00 Uhr: Vortrag von Pfarrer Dr. Michael Volkmann, Bad Boll


Über die Arbeit der "Konferenz landeskirchlicher Arbeitskreise `Christen und Juden´ (KLAK)"

im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Nähere Infos und Routenplaner:

Sonntag,
15.10.2017
17:00 Uhr: Konzert mit Alexander Kostinskij und dem Trio Kleznova


Jüdische Geschichten und Modern Klezmer

im Heilig-Geist-Spital in der Bachstraße 57 Ravensburg.

Alexander Kostinskij , Erzähler und Autor

Trio Kleznova:
Günter Schwanghart, Klarinette
Enes Ludwig, Gitarre
Alwin Zwibel, Kontrabass

In seiner Erzählkunst lässt der in München lebende jiddisch-russische Autor Alexander Kostinskij die versunkene Welt des Shtetls des osteuropäischen Judentums wieder auferstehen. Melancholie und heitere Gelassenheit des geistreichen jüdischen Humors verbinden sich mit der damit abgestimmten und spannungsreichen Musik des Trios Kleznova. Fröhlichkeit und stille Nachdenklichkeit gleichzeitig, dazu eine moderne und lebendige Interpretation jüdischer Klezmermusik mit einem Hauch von Jazz und Blues.

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen.

Details zum Konzert, Homepage der Musiker und Routenplaner:

Montag,
25.9.2017
19:00 Uhr: Vortrag von Dr. Norbert Reck:

Auf dem Weg zu mehr Verständigung
-
Christen und Juden sichten Vorurteile von Abba bis Zorn Gottes


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Eine Gruppe von 34 renommierten jüdischen und christlichen Fachleuten haben es gemeinsam unternommen, die gängigsten christlichen Irrtümer über das Judentum kompetent aufzuklären. Dr. Norbert Reck, Mitherausgeber dieses ungewöhnlichen Lexikons, berichtet in seinem Vortrag von der Entstehung des Buches und bringt zugleich einige Kostproben zu Gehör.

Norbert Reck, geb. 1961, Dr. theol., ist freier Publizist und Übersetzer. Bis Mitte 2016 war er verantwortlicher Redakteur für die deutschsprachige Ausgabe der internationalen theologischen Zeitschrift concilium, im Jahr 2016 außerdem Redaktionsmitglied der STIMMEN DER ZEIT. Er ist Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken sowie im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift theologie.geschichte.

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns freuen.

Homepage des Referenten, das Buch im Patmos-Verlag, Details zum Vortrag und Routenplaner:

Montag,
10.7.2017
19:00 Uhr: Vortrag von Frau Barbara Traub M.A. (Stuttgart)

Jüdisches Leben in Württemberg
-
Herausforderungen und bundeweite Perspektiven


im Evangelischen Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Junges, jüdisches Leben ist in den vergangenen 25 Jahren wieder nach Württemberg zurückgekehrt. Neben dem Synagogenneubau in Ulm sowie der Eröffnugn von Gemeindezentren in Esslingen und Beträumen in einer Reihe von Zweigstellen ist das sog. "Stuttgarter Modell" hierfür Beleg. Frau Traub, die Vorstandsvorsitzende der Iraelischen Regligionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), berichtet in ihrem Vortrag von der aktuellen Situation hier in Württemberg.

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns freuen.

Homepage der IRGW, nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Montag,
26.6.2017
19:00 Uhr: Lichtbildvortrag mit Christian Seebauer

"Israel Trail mit Herz." Sieben Wochen zu Fuß, allein und ohne Geld


im Staufersaal des Kultur und Kongresszentrums in Weingarten.

Der Israel National Trail zählt zu den schönsten Fernwanderwegen der Welt. Dabei ist er noch nahezu unbekannt und eine echte Alternative zum Jakobsweg. Der Autor und Künstler Christian Seebauer nimmt Sie bei diesem Lichtbildvortrag mit auf eine spannende Reise durch Israel, wie Sie es noch nie gesehen haben!

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Homepage des Referenten, nähere Infos zum Download und Routenplaner:

Jubiläumswoche - Die CJB wird 40!
14. bis 21. Mai 2017


Wir feiern unseren 40. Geburtstag mit einer Jubiläumswoche mit diversen Veranstaltungen!
Programmübersicht:

Sonntag,
14. Mai
19:00 Uhr: Jubiläums-Konzert mit dem Ravensburger Motetten-Chor

Chor- und Orgelmusik „Psalmmotetten und Orgelwerke zu Lutherliedern“
Leitung: KMD Michael Bender


mit Werken von Christoph Thomas Walliser, Lois Lewandowski, Johann Sebastian Bach, Felix Meldelssohn-Bartholdy und anderen.

in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg.

Flyer und Routenplaner:

Eintritt frei, Spenden erbeten
Mittwoch,
17. Mai
18:00 Uhr: Stadtführung

„Spurensuche. Jüdisches Leben in Ravensburg"
Leitung: Stadtführer Christophe Freund


Treffpunkt: Eingang des Heilig-Geist-Spitals in Ravensburg.

Nähere Infos und Routenplaner:

Spenden erbeten
Donnerstag,
18. Mai
18:00 Uhr: Filmpremiere im Kulturzentrum Linse in Weingarten


„Wir sind Juden aus Breslau"
Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933


Ein Dokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa.


Bei der Premiere in Weingarten wird die Regisseurin Karin Kaper anwesend sein und nach der Filmvorführung zum Gespräch zur Verfügung stehen.

Die Linse verantaltet außerdem begleitend zu unserem Jubiläum jüdisch-israelische Filmwochen vom 11. bis 31. Mai 2017. Jeden Tag einen Film passend zum Thema:
  • Ein Tag wie kein anderer vom 11.-17. Mai
  • Wir sind Juden aus Breslau vom 18.-24. Mai
  • Es war einmal in Deutschland vom 25.-31. Mai
Näheres zu den Filmen und die Vorführungszeiten finden Sie unter www.kulturzentrum-linse.de oder hier:

Sonntag,
21. Mai
19:00 Uhr: Festakt im Schwörsaal in Ravensburg

„40 Jahre CJB in Oberschwaben"

  • Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Frank Jacoby-Nelson
  • Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp
  • Ursula und Werner Wolf: „40 Jahre CJB - Wer wir sind und was wir wollen"
  • Festvortrag von Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama: „Jüdische Sichten auf das Hohe Lied und die Psalmen"
Das Programm wird musikalisch umrahmt vom Trio Feuervogel (Ruth Gerber, Friedemann Burgdörfer, Dr. Christoph Behrens)
Im Anschluss landen wir alle Gäste zu einem kleinen Stehempfang mit Umtrunk ein.

Nähere Infos und Routenplaner:

Eintritt frei, Spenden erbeten

Montag, 24.4.2017 19:00 Uhr: Kunsthistorischer Vortrag mit Marie-Theres Scheffczyk:

„Kunstwerke als Opfer von Hass und Aggression“
Die Ausstellung ‚Entartete Kunst’ 1937 in München


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg

Die erfolgreichen Vorträge der Kunsthistorikerin zu diversen Themen der Bildenden Kunst haben inzwischen Kult-Status. In unserer Gesellschaft sind ihre zwei Vorträge zu Marc Chagall und zu Themen wie „Engel und andere Flügelwesen“ sowie „Jüdische Malerei in Antike, Mittelalter und bis ins 20. Jahrhundert“ unvergessen. Sie sollten diesen neuen Vortrag über eines der vielen schlimmen Kapitel des Nationalsozialismus auf keinen Fall verpassen!

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Nähere Infos und Routenplaner:

Montag, 6.3.2017 19:00 Uhr: Musikalische Lesung mit Judith Jakob und Joachim Jezewski am Klavier:

"Heinrich Heine - An einen politischen Dichter"


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Nach ihrem erfolgreichen Auftritt im Jahr 2011 mit einem Programm über die Dichterin Mascha Kaléko, freuen wir uns sehr, dass Judith Jakob und Joachim Jezewski nun erneut bei uns auftreten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Montag, 13.2.2017 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Weihbischof Thomas Maria Renz:

Solidarität gegen Perspektivlosigkeit
-
Zur Situation der Christen im Heiligen Land


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Als langjähriger Leiter der Arbeitsgruppe „Naher und Mittlerer Osten“ der Deutschen Bischofskonferenz kennt Weihbischof Renz die zunehmend schwieriger werdende Situation der Christen Im Nahen Osten aus eigener Anschauung. Auf seinen Reisen begegnete er nicht nur palästinensischen Christen, sondern auch Kriegsflüchtlingen in Jordanien und der versprengten christlichen Minorität im Gazastreifen. Dabei erfuhr er es als sehr bedrückend, wie perspektivlos die Zukunftsaussichten insbesondere vieler junger Menschen dort sind. Weihbischof Renz setzt sich dafür ein, dass die Kirche nicht nur Präsenz zeigt, sondern auch nach Ansätzen sucht, der allgemeinen Perspektivlosigkeit etwas entgegenzusetzen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Montag, 23.1.2017 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag mit Bildern: Prof. Dr. Wolf Ritscher zum Thema

„Für sie alle sollen diese Bilder ein Denkmal sein.“
Die Stuttgarter Malerin Käthe Loewenthal (1878 – 1942) und ihre Familie


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Die zu Unrecht vergessene Stuttgarter Malerin Käthe Loewenthal (1878 – 1942) stammte aus einer freigeistigen, nicht mehr religiös gebundenen jüdischen Familie. Sie war eine der wenigen Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die ihre künstlerische Tätigkeit zum Beruf machte und als freie Künstlerin ihren Lebensunterhalt verdiente. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren vor allem die Landschaftsmalerei sowie Akt- und Porträtmalerei. In den großen Ausstellungen der verschiedenen Künstlersecessionen und in Kunsthallen in Berlin, Stuttgart, München, Münster, Bremen u.a. fanden ihre Werke Beachtung. Obschon sie sich schon früh hatte taufen lassen und zeit ihres Lebens eine aus einem tiefen Glauben heraus lebende Christin war, galt sie nach den nationalsozialistischen Rassegesetzen als Jüdin. So wurde ihr Lebenswerk als Künstlerin durch die nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen ab 1933 jäh unterbrochen. Sie erhielt Mal- und Ausstellungsverbot, verlor ihr Atelier und wurde schließlich im April 1942 in das „Durchgangsghetto“ Izbica bei Lublin deportiert, wo sich ihre Spur verliert. Ein Jahr später zerstörte ein Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder. In einem Versteck erhalten geblieben ist lediglich eine Mappe mit ca. 250 Pastellen, Graphiken und Aquarellen.
Prof. Dr. Wolf Ritscher, ein Großneffe der Malerin, wird Leben und Werk der Künstlerin in die Zeit- und Kunstgeschichte einbinden und darüber hinaus auch die Geschichte der gesamten, überaus kreativen, künstlerisch begabten Familie erläutern. Er veranschaulicht seinen Vortrag durch Fotos und Filmausschnitte.

Im Anschluss laden wir Sie gerne zum Stehempfang mit Wein aus Israel ein!

Nähere Informationen finden Sie hier.

2016


Montag, 28.11.2016 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Peter Schmidt, Waldburg:

Mutiges Leben in Krisenzeiten

zu Hugo Rosenthal (1887-1980) als Pädagoge, Schriftsteller und Mensch


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Der Vortrag gibt im ersten Teil einen Überblick der wichtigsten Herausforderungen und Rosenthal/Jashuvis mutigen Antworten. Im zweiten Teil geht er vertiefend auf die Zeit in Herrlingen und in Israel (1933-1956) als Pädagoge, Schriftsteller und Mensch ein.

Näheres speziell zum Vortrag finden Sie hier, die Website des Referenten unter www.schmidtbuch.info

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

17.-23.10.2016 jeweils 7:00-19:00 Uhr: Ausstellung im Heilig-Geist-Spital in der Bachstraße 57 in Ravensburg zum Thema

„Ertragen können wir sie nicht“ - Martin Luther und die Juden


Diese Ausstellung ist passend zum Votrag von Dr. Michael Volkmann am 24. Oktober gestaltet.

Bitte beachten Sie: Die Ausstellung ist nur bis zum Sonntag, den 23.10. zu sehen!
Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Vortrag finden Sie hier

Montag, 24.10.2016 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Pfarrer Dr. Michael Volkmann, Bad Boll:

Schatten der Reformation – Martin Luther und die Juden


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Dieser Vortrag ist passend zur Ausstellung im Heilig-Geist-Spital gestaltet. Nähere Informationen zum Vortrag und zur Ausstellung finden Sie hier


17.10.2016 19:00 Uhr: Außerordentliche Mitgliederversammlung

im Gartensaal des Matthäus-Gemeindehauses in Ravensburg.


Donnerstag, 29.9.2016 18:00 Uhr: Filmabend mit persönlicher Anwesenheit von Rabbi Wolff und Britta Wauer

"Rabbi Wolff. Ein Gentleman vor dem Herrn" - ein Dokumentarfilm von Britta Wauer


im Kulturzentrum Linse in Weingarten.

Wir lernen an diesem Abend „den wohl ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt“ kennen, wie er des Öfteren genannt wird. Man kann kaum glauben, dass er bald schon 90 ist.

Nähere Informationen finden Sie hier



Montag, 26.9.2016 20:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Siegfried Zimmer, Ludwigsburg:

Die Bedeutung des Alten Testaments für den christlichen Glauben
-
Eine Verhältnisbestimmung der beiden Testamente für Christen und Juden


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Dr. Siegfried Zimmer (Jg. 1947) ist emeritierter Professor für Ev. Theologie und Religionspädagogik. Er lehrte über 20 Jahre an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Zu den Schwerpunkten seiner Lehrtätigkeit gehörte auch der christlich-jüdische Dialog. Siegfried Zimmer ist Mitbegründer der Ludwigsburger Nachteulengottesdienste, Buchautor und bundesweit angefragter Referent (Näheres unter: www.siegfriedzimmer.de und www.worthaus.org).

Die Bedeutung des Alten Testaments für den christlichen Glauben gehört zu den Grundfragen der christlichen Theologie und Religionspädagogik. Die jeweilige Beantwortung dieser Grundfrage hat enorme Konsequenzen für den christlichen Glauben und das christlich-jüdische Gespräch. In den letzten Jahrzehnten ist es zu einer sehr bewussten Aufwertung des Alten Testaments innerhalb der christlichen Theologie und Religionspädagogik gekommen. Damit ist die traditionelle Abwertung des Alten gegenüber dem Neuen Testament weitgehend überwunden. Prof. Zimmer wird die Gründe dieser Aufwertung vorstellen und ihre Konsequenzen erläutern.
Es wird genügend Zeit zur Diskussion sein.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Mo 18.7. - Do 21.7. 2016 je 19:30-22:00 Uhr: Tora-Lernwoche mit dem Ehepaar Gur aus Israel:

Mosche (Moses) - Der Befreier, der Gesetzgeber, der Mensch

im Gemeindesaal der ev. Johanneskirche in Ravensburg - Weststadt.

Nähere Infos und Anmeldung: Bitte hier öffnen.
Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten erhalten einen Sonderpreis: 5 € pro Abend!

Montag, 11.7.2016 20:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Barbara Staudacher und Heinz Högerle, Horb:

„Shavey Zion (Israel) – Ort der Zuflucht und Verheißung“


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Nähere Infos: Bitte hier öffnen.


Samstag, 18.6.2016 Ehepaar Ursula und Werner Wolf:

Tagesfahrt nach Grafeneck und ins jüdische Buttenhausen



Nähere Infos und Anmeldung: Bitte hier öffnen.


Montag, 9.5.2016 20:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Andreas Knitz, Berg/Ravensburg:

Der Schlüssel zur Tür der Geschichte - Kunst und Gedenkkultur



im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Nähere Infos zum Vortrag: Bitte hier öffnen.
Einige Infos zur Gedenkkultur finden Sie auch auf unserer Website

Montag, 11.4.2016 20:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Hajo Jahn, Wuppertal:

Else Lasker-Schüler, die Verscheuchte - Heimat und Fremde

im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Nähere Infos: Bitte hier öffnen.


Montag, 14.3.2016 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Dr. Dieter Widmann, Weingarten:

Verheißungen für Israel und Verkündigung Jesu

im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Nähere Infos: Bitte hier öffnen.

Der Vortrag beginnt bereits um 19:00 Uhr, nicht um 20:00 Uhr, wie fälschlicherweise zu lesen war. Bitte beachten!

Mittwoch, 27.1.2016 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Architekt Helmut Morlok, Isny:

Auschwitz: Vom Tatort zum Gedenkort

Diese Veranstaltung findet (in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt) im Schwörsaal Ravensburg statt! Nähere Infos: Download

2015


Montag, 23.11.2015 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Pfarrer Stefan Brückner:

Antisemitismus europaweit im Vormarsch? Berichte aus praktischer Beratungstätigkeit

Gegenwärtig erleben wir, dass antisemitische Begriffe wieder salonfähig sind – sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern. Überschattet ist das Thema von gewalttätigen Anschlägen auf Juden, Friedhofsschändungen und Nazi-Wandschmierereien. Viele jüdische Gemeinden erleben das als Teil eines rechtsextremen Gedankenguts, wodurch sie sich bedroht fühlen. Die Zahl der Auswanderungen von Juden aus Europa wächst stark an. Es ist unverzichtbar, hier wachsam zu sein und bereits unscheinbare Anzeichen von Ausgrenzung in vielerlei Formen, von Diskriminierung und von Hass zu erkennen, die sich auch schon mal im Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder am Stammtisch zeigen können. Was ist zu tun? Welche persönliche Haltung kann hilfreich sein? Darüber wollen wir nach einem Info-Teil miteinander ins Gespräch kommen.

Stefan Brückner ist evangelischer Pfarrer in Ravensburg und freier Mitarbeiter beim Landes-Demokratiezentrum Baden-Württemberg.